Moses und Homer. Über den Antijudaismus der deutschen Klassik

Datum: 28 maart 2019

Locatie: UAntwerpen, Stadscampus, Gebouw R, lokaal R.213 - Rodestraat 14 - 2000 Antwerpen (route: UAntwerpen, Stadscampus)

Tijdstip: 20 - 21.30 uur

Organisatie / co-organisatie: Instituut voor Joodse Studies

Korte beschrijving: Duitstalige lezing door prof. Bernd Witte (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), gevolgd door een conversatie met Prof. Vivian Liska

Lezing in het Duits, georganiseerd in samenwerking met Deutschcafé (UAntwerpen)
Der Vortrag soll im Sinne einer “Gedächtnisgeschichte” die Verdrängung der jüdischen Tradition aus dem Selbstverständnis der deutschsprachigen Öffentlichkeit darstellen. Er geht
von der provokanten These aus, dass der Antijudaismus und später der Antisemitismus und seine mörderischen Folgen in der Shoah aufs engste mit dem Ursprung und dem Wesen der
deutschen klassischen Kultur und ihrer Fixierung auf die Kunst und Literatur des antiken Griechentums in Verbindung stehen. Als Ursprung des “Legitimationsdiskurses” des deutschen Idealismus erweist sich dabei die Etablierung einer “Gegenreligion” der “wachsenden Natur” und des “genialen Individuums” durch Goethe, Schiller, Hölderlin und Hegel im Namen Homers. Auf dieser Grundlage entwickelt sich der Kampf der Klassiker gegen den Monotheismus, als dessen eigentlicher Vertreter nicht das Christentum, sondern das mosaische Judentum angegriffen wird.

 



Inkomprijs: Gratis toegang

Inschrijven: Via de website

Contact e-mail: ijs@uantwerpen.be

Contact telefoon: +32 3 265 52 43

Link: https://www.uantwerpen.be/nl/onderzoeksgroep/ijs/lezingen-en-conferen/lezingen-2018-2019/lezing-28-maart-2019/