German Culture

Course Code :1056FLWTTA
Study domain:Culture
Bi-anuall course:Taught in academic years starting in an even year
Academic year:2019-2020
Semester:2nd semester
Sequentiality:
Contact hours:52
Credits:6
Study load (hours):168
Contract restrictions: No contract restriction
Language of instruction:German
Exam period:exam in the 2nd semester
Lecturer(s)Patricia Linden
Alex Haider

3. Course contents *

Kultur wird in diesem Kurs in zweierlei Sinne aufgefasst:

  • Auf der einen Seite wird der Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland, als Kultur im weiteren Sinne, Aufmerksamkeit gewidmet. Sowohl die BRD als auch die DDR werden dabei aus politischer, historischer und kultureller Perspektive besprochen. Ferner gilt das Interesse auch den politischen Strukturen der jetzigen Berliner Republik. Von dieser Letzteren werden ebenfalls die Medien, das Bildungswesen als auch die Arbeitswelt thematisch behandelt. Zum Schluss wird auch die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der EU näher beleuchtet.

 

Andererseits wird Kultur auch im engeren Sinne aufgefasst: Nach einer orientierenden theoretischen und historischen Einführung, in der die typisch deutsche Trias MachtGeistErinnerungskultur näher besprochen wird, kommen Literatur und Film an die Reihe. Während dieses Seminars werden drei Romane ausführlicher besprochen – und zwar auch vor dem historisch-gesellschaftlichen Hintergrund, vor dem sie entstanden sind. Für die Besprechung wird den Studenten ein literatur- und kulturwissenschaftliches Instrumentarium zur Verfügung gestellt, inklusive der dazugehörigen Fachbegriffe. Der deutsche Film dann, der nach der Jahrtausendwende unverkennbar eine neue Blüte kennt, wird in historischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive zu der außergewöhnlich erfolgreichen deutschen Filmindustrie der Weimarer Republik in Beziehung gesetzt. Zum Schluss wird die typisch deutsche Erinnerungskultur – die auch Gegenstand heftiger aktueller politischer Debatten ist – besprochen; nach einer kurzen theoretischen Einleitung machen sich die Studenten mittels praktischer Aufträge (Nachforschung und Referat) zum Thema ‚deutsche Erinnerungsorte‘ an die Arbeit.